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Einkaufsbummel im Sitzen – Kult und Kultur des Cyberbuyings...

 

Insider der Netzkultur bezeichnen sich selbst als "Regulars" oder "Netizen" – im Unterschied zum Neuling (manchmal "newbie" oder "n00b" genannt) – und erst recht von "normalen Menschen". Neben der Netzwelt gibt es schließlich ja auch noch das reale Leben, "Real Life" genannt, das sich außerhalb des Netzes und abseits des Computers abspielt.

Die Netzkultur ist eine Kultur, die erst im Zusammenhang mit dem Internet entstehen konnte.
Das Internet bietet einen Kommunikationsraum, in dem Kultur entstehen kann. Durch die interaktiven Strukturmerkmale des Internets können Individuen und Gruppen miteinander kommunizieren und so Informationen austauschen, die zur Entwicklung von Identität beitragen. Das Internet bildet als Raum eine Lebenswelt für die Netzkultur.
Gerade die Techniken und Möglichkeiten von Web 2.0-Anwendungen haben zur Ausbreitung der Netzkultur beigetragen.

So ist dann auch das Einkaufen – früher ritueller Marsch in dafür vorgesehene, greifbar reale Institutionen mit einer abschließenden, deutlich sichtbaren und spürbaren Zahlungsaktion – zu einem virtuellen Erlebnis geworden, welches allenfalls mit dem Kauf aus dem Katalog vergleichbar ist.

Der Computer macht das Leben sehr viel leichter und angenehmer – scheint es.
Jedoch hat das Cyberbuying in der Cybergesellschaft auch seine Schattenseiten...

Wenn das Leben sich nur noch in ein paar Metern rund um den Homecomputer abspielt und man nicht mal mehr zum Einkaufen nach draußen muss, wird der User dann nicht auch zunehmend virtueller? Wäre der nächste logische Schritt der Cybergesellschaft dann vielleicht "clicken-und-beerdigen"?


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